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Hans Berben - Neues Land

Austellung noch bis zum 26.10.2017 im LVR-Landeshaus

Vom 15. September bis 26. Oktober sind am Deutzer Kennedy-Ufer Fotografien des freien Journalisten und Fotografen Hans Berben (1914-1979) zu sehen. Er ist Chronist der rheinischen Nachkriegszeit und hat stets seine Kamera dabei, wenn er für die Zeitung „Rhein-Echo“ aus Düsseldorf und der Region berichten soll. Hans Berben zeigt die politischen Akteure des demokratischen Neuanfangs des Landes genauso wie die Kinder auf dem Schwarzmarkt. Seine Fotos zeigen den ungeschminkten Alltag dieser Zeit. Sie sind nicht auskomponiert, sondern zeigen die vielfältigen Facetten des Lebens in der frühen Nachkriegszeit.

Aufbaujahre im Rheinland

Aus den wenigen verlässlichen biografischen Daten schält sich die Person Hans Berben nur recht undeutlich heraus: Neben den Lebensdaten ist bekannt, dass er nach dem Zweiten Weltkrieg als freier Journalist und Fotograf tätig war. So schrieb er in den späten 1940er Jahren unter anderem für gewerkschaftsnahe Zeitschriften oder auch für den Industriekurier, eine deutsche Wirtschaftszeitung, die erstmals im Oktober 1948 erschien. Belegt sind auch Arbeiten für den SPIEGEL Mitte der 1950er Jahre.
Beruflich und auch freundschaftlich verbunden war er mit Persönlichkeiten der Düsseldorfer Kulturszene, u.a. mit Kai und Lore Lorentz, den Gründern des Kabaretts »Kömmödchen«, Günter Grass und auch mit Heinz Kühn, dem späteren Landesvorsitzender der SPD in Nordrhein-Westfalen. Hans Berbens Aufnahmen sind es wert, vor dem Vergessen bewahrt zu werden.

Die Ausstellung, die nur durch die intensive Zusammenarbeit zwischen dem LVR-Zentrum für Medien und Bildung und der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf gefunden und durch die Zusammenführung verschiedener Dokumente gehoben werden konnte, ist täglich von 9 bis 19 Uhr im LVR-Landeshaus. Der Eintritt ist frei.

Foto: Georg Weber

Georg Weber
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